Grüne Stadt
Umweltschutz-Fassaden mit hydrotect Fliesen
Ein bekanntes Problem von modernen Neubauten ist ihr hoher Pflegeaufwand, sofern dieser ohne Sanierung überhaupt möglich ist. Kurz nach der Errichtung sehen die Gebäudekomplexe noch fantastisch, beeindruckend, zuweilen sogar mondän und metropolitan aus. 5 Jahre danach glänzt nichts mehr, die Fassade wirkt älter und maroder als sie eigentlich ist. Innen mag High-tech und High-performance das Leben und Arbeiten bestimmen, von außen kommt man zu einem anderen Ergebnis, dies kann den ersten Eindruck durchaus prägen.
Das Unternehmen Agrob Buchtal, der Deutschen Steinzeug zugehörig hat ein neues Fliesenherstellungsverfahren in die Praxis umgesetzt, das sich auch zur Fassadengestaltung einsetzen lässt.
Mit Hilfe der Fotokatalyse werden Rückstände, wie Pilze und Algen, sowie Auto- und Industrieabgase zersetzt. Studien zu Folge, so gibt das Unternehmen an, reinigen 1000 qm² Fassadenfläche die Luft so wirksam wie 70 mittelgroße Laubbäume. Umweltschutz durch die richtige Fassade.
Die Fliesen sind hydrophil, sie wandeln Regentropfen in einen Wasserfilm um, der sich unter die Schmutz-Ablagerungen legt und somit eine Selbstreinigung durchführt. Der chemische und somit die Umwelt belastende ständige Reinigungsaufwand wird stark minimiert. Weiß bleibt weiß auch nach Jahren. Gleichzeitig sorgt der geringere Reinigungsaufwand für geringere Unterhaltskosten des Gebäudes, was sich letztlich auf die Profitabilität des Gebäudes positiv auswirkt.
In die Fliesen lassen sich alle denkbaren Farben und Muster einbrennen. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Ein bisschen mehr Kunst und Design an den urbanen Fassaden würde den Städten doch ganz gut tun.
Alexander Venn, Juli 2009
hydrotect-Fliesen im Film
Bildrechte bei AGROB BUCHTAL, Deutsche Steinzeug



