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Mobilität in der Stadt der Zukunft

Informationsportal: Urbanisierung & Stadtentwicklung & Grüne Stadt ___________Saturday, 19 . Apr . 2014 | KW16

Grüne Stadt

Mobilität in der Stadt der Zukunft


Hamburg, Berlin: Millionenstädte sind nicht unbedingt fürs ruhige Flanieren ausgelegt. Man hat sich daran gewöhnt, dass es überall hupt, kracht und rußig duftet. Kaum macht man das Fenster in der Stadtwohnung auf, versteht man weder den Fernsehsprecher noch den Partner, der gerade etwas Bedeutsames mitteilen möchte. Von dem ewigen Wegwischen der Feinstaubpartikel gar nicht zu reden. Die Mobilität in der Stadt muss und wird sich wandeln.

Mobilität – Garant für eine interaktive, lebendige Stadt
Großstädte leben durch die Akkumulation von Menschen, die sich austauschen. Jeder ist individuell und doch in ein Kollektiv, dem des Städters, eingebettet. Damit eine Metropole funktioniert, müssen sich die Menschen bewegen – Mobilität ist eine Schlüsselgröße für eine attraktive, sich ständig wandelnde Stadt. Mobile Menschen kommunizieren untereinander, sie verbinden sich und können dennoch ihre ganz speziellen Wohn-, Arbeits- und Familienentwürfe in der Stadt und nur in der Stadt verwirklichen. Stadtluft macht auch heute noch frei – auch wenn der Land-Adel nicht mehr die herrschaftliche Rolle spielt, dafür tun es andere.

Die Stadtbewohner in Auto- und sonstig verkehrsfreie, höchst homogene Quartiere einzusperren, widerspricht dem Prinzip der Großstadt. Immerhin wollte man gerade die einengenden dörflich-sozialen Strukturen verlassen. Mobilität einzuschränken ist nicht die Lösung für die innerstädtische Verkehrsproblematik.

City-Maut und Geiselhaft
Die Autofahrer absichtlich durch Dauerbaustellen in den täglichen Stau hineinzuführen, dient weder der Umwelt, noch den Anwohnern, geschweige denn dem sozialen Frieden. Wenn es nur mangelhafte Alternativen gibt, ist der Autofahrer doch recht beharrlich. Auch eine City-Maut kann nur bedingt die Verkehrsnutzung lenken, solange keine Prohibitivpreise gesetzt werden. Wenn man zeitgleich mit der Mauteinführung eine Preiserhöhung des öffentlichen Nahverkehrs irgendwie legitimiert, ist der einzige Erfolg auf Seiten der Stadtkasse zu verbuchen. Eine City-Maut, ohne die vorherige Schaffung von substitutiven Mobilitätslösungen, ist schlicht ein „Schröpfen“ ohne kurzfristiges Risiko. In der Ökonomie nennt man das Geiselsituation. Die Loyalität zur Stadt kann auch kippen, wenn genug Negativ-Faktoren zusammenkommen. Dies kann durchaus langfristig ökonomisch negative Folgen für die Attraktivität der Stadt haben.

Es gibt allerdings diverse moderne Verkehrskonzepte, die eine für alle Beteiligten bessere innerstädtische Mobilität ermöglichen. Auch hier ist es eine Frage des Mobilitätsmix

Fahrradverleih im Jahresabo
Fahrradwege auszubauen, also die Schaffung von umweltfreundlicher Infrastruktur ist eine Möglichkeit, die Stadt-Bewohner davon zu überzeugen, auf das Auto zu verzichten, wo dies möglich ist. Fahrradverleih kann durchaus Erfolg haben, es muss nicht unbedingt 8 Cent/Minute kosten wie bei der Deutschen Bahn in Berlin. In Paris bei „vélib’“ liegt der Fahrradverleihpreis bei 29€/Jahr, sofern man unter 30min pro Strecke bleibt – die Refinanzierung findet über Werbung statt. Das eine ist ein Alibi, das andere eine echte Mobilitätsalternative für Kurzstrecken. Zielführende Mobilitätsalternativen müssen günstig sein, um massenhaft in Anspruch genommen zu werden. Für die Stadt sollte sich immer die Frage stellen, ob Gewinnmaximierung in einem Teilbereich wirklich der Wohlfahrtsoptimierung in der ganzen Stadt dient. Stadtverwaltungen können mächtig sein und aktiv in das Mobilitätsangebot eingreifen.

Tram, Stadtbahn und Co.
In Hamburg fährt auf der Linie 5 der Bus im 3- und 5-Minutentakt durch die ganze Innenstadt, über die Universität, am Rathaus vorbei bis hin zum Hauptbahnhof. Die Linie zählt zu den verkehrsträchtigsten in ganz Europa. Daher wurden nun 2- Gelenk-Busse angeschafft. Das ist schon mal sinnvoller, als den Verkehr dem Auto zu überlassen. Die Frage sei jedoch erlaubt, ob hier nicht ein modernes Tram-System, wie es in vielen Städten eine Renaissance feiert, besser gewesen wäre. Immerhin mussten für die neuen längeren Busse auch so manche Haltestelle modernisiert werden, abgesehen von den Anschaffungskosten.

Elektromobilität – das e-mobility-Konzept
Das Auto ist im städtischen Verkehr nicht wegzudenken. Ob als Taxi oder sonstiges Transportmittel, das Auto ist in bestimmten Fällen sinnvoll. Ein Verbot ist kaum zielführend. Mobilität erhöht die Lebensqualität der Städter. Die Frage ist eher, ob es so viele sein müssen? Und ob nicht Elektromobilität eine echte Alternative zum lauten und gesundheits- sowie umweltschädlichen Benziner darstellt.
In der Speicherung, den Akkus für die Elektroautos gibt es noch einigen Forschungsbedarf, dennoch sind Lösungen in Sicht und auch in der Erprobung. In Berlin werden Elektroautos von Daimler mit Hilfe des Stomversorgers RWE in der Innenstadt zu sehen sein. Der Parkhausbetreiber APCOA wird in seinen Parkhäusern in guten Einkaufslagen Stromladestationen integrieren. Die Kooperation konnte auch den Autovermieter Sixt für das Konzept gewinnen.

Elektromobilität – in Sekunden Volltanken
In Israel, Australien und anderen Ländern erprobt der Konzern BetterPlace ein etwas anderes Konzept. Die Elektroautos werden mit austauschbaren Akkus betrieben, so dass eine vollständige Energiefüllung weniger zeitintensiv ist, als einmal „Volltanken bitte“. In Tokyo wird das Unternehmen mit dem vor Ort größten Taxiunternehmen die Elektro-Mobilität vorantreiben.

Veränderungsresistenz führt zu Abwanderung
Noch viele andere Mobilitätskonzepte sind auf dem Prüfstand. Fest steht, dass die Städte ihre Verkehrswege umstellen werden. Die Mobilität wird grüner, leiser und angenehmer – wo dies nicht der Fall sein wird, werden die Stadtbewohner langfristig mit Wegzug reagieren. Die Städter sind nicht nur intra- sondern auch interstädtisch mobil.
Alexander Venn, Aug.2009


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Ein Kommentar zu “Mobilität in der Stadt der Zukunft”

  1. Thomas Schmidt

    Das Fahrrad wird eine Wiedergeburt erleben. Es ist schnell, leise, ohne Abgase. Es ist höchst mobil und trotzdem verkörpert es Freiheit wie kein anderes Verkehrsmittel. Dem Fahrrad gehört die Zukunft.
    In Holland fahren sehr viel mehr Menschen täglich mit dem Fahrrad. Ein Grund: Fahrräder stehen in ebenerdigen Radgaragen, sogenannten Fietsentrommeln, sodass das Fahrrad immer schnell und bequem zur Verfügung steht. Es muss nicht aus der Wohnung oder dem Keller getragen werden.
    Die schlechten Abstellmöglichkeiten in Deutschland sind eines der größten Hindernisse für eine weitere und schnelle Ausdehung des Radverkehrsanteils in diesem Lande. Wohnungsbaugesellschaften, Vermieter und Stadtplaner werden neue Konzepte entwickeln müssen.

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