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Dongtan – Chinas grüne Stadt zur Expo 2010

Informationsportal: Urbanisierung & Stadtentwicklung & Grüne Stadt ___________Saturday, 19 . Apr . 2014 | KW16

Masterpläne

Dongtan – Chinas grüne Stadt zur Expo 2010


Dongtan, Chinas Null-Emissions-Stadt erweitert die Metropole Schanghai in ökologischer und ökonomischer Voraussicht.

DongtanDongtan, Chongming-Island, Schanghai, China: Der Traum moderner ambitionierter Stadtplaner wird Wirklichkeit: Eine autarke Stadt, die ihre eigene grüne, nachhaltige Energie erzeugt, genug Nahrung für ihre Bedürfnisse anbaut, Wasser in einem gut durchdachten Kreislaufsystem hoch effizient nutzt und in der die Bereiche Leben, Arbeiten und Freizeit räumlich eng miteinander verknüpft sind.

Die Expo 2010 in Schanghai soll ein großer Erfolg werden: Eine komplett neu designte Stadt in der Ökologie und Ökonomie eng mit einander verzahnt sind und in der es sich angenehm wohnen läßt, soll dazu beitragen, China als fortschrittliche Nation zu präsentieren. China hat gewisse Probleme hinsichtlich der Umweltverträglichkeit seines Wirtschaftswachstums und dies nicht nur abstrakt und langfristig spürbar für die ganze Welt, sondern ganz dicht vor der eigenen Haustür: Wenn man Wetten darauf abschließt, ob der Fernsehturm in Shanghai morgens vor lauter Smog überhaupt zu sehen sein wird, dann ist das durchaus ein Hinweis darauf, dass ein gewisser Handlungsbedarf besteht.

Im Wesentlichen werden in Dongtan bekannte, funktionierende Technologien mit einander kombiniert. Das ist laut den Planern von Arup (London) aber auch die besondere Herausforderung. Die Stadt wird von Anfang an als autonomes, ressourcenschonendes und hochintegratives System designed. Für die Architekten, Ökonomen, Argragwissenschaftler, Energiespezialisten, Wasser- und Abwasseringenieure und vielen weiteren Profis ergibt sich hier die Möglichkeit an etwas von Grund auf Duchgeplantem zu arbeiten. Es müssen sich nur alle mit einander Unterhalten: Ein permanenter Abstimmungsprozeß ist hierbei wohl unumgänglich. Arup kann allerdings auf 90 Büros mit 10.000 Mitarbeitern weltweit und viel Projekterfahrung zurückgreifen.

Dongtan SeeDongtan ist an der Süd-Ostspitze der Insel Chongming, 15km nördlich von Shanghai im Yanktze angesiedelt. Zur Expo 2010 sollen dort bereits 5.000 Menschen leben 2020 sollen es 80.000 und 2050, 500.000 sein. Ein ambitioniertes Ziel, zumindest aus europäischer Sicht. China hingegen hat eine gewisse Erfahrung mit schnell wachsenden Städten: 1980 beschloss die Chinesische Zentralregierung die Sonderwirtschaftszone Shenzhen aufzubauen. Damals noch ein Fischerdorf, heute ist Shenzhen - ein Stunde von Hong Kong entfernt - eine 9 Millionen Metropole. Dongtan, die Stadt im Fluss wird durch einen U-Bahn-Tunnel und eine Brücke noch 2009 an Shanghai angebunden sein. Die Transfers zu dem 45 Minuten entfernten neuen internationalen Flughafen und dem in 30 Minuten zu erreichenden Finanzbezirk Shanghais sichern eine hohe Wohn-Attraktivität der „Neuen Stadt“. Baubeginn des 630 Hektar großen Gebietes, also ¾ Manhatten, ist 2008.

Wie soll die Null-Emissions-Stadt im Einzelnen aufgebaut werden?

Umweltverträglichkeit: Im nassen, sumpfigen Land an der Südspitze entsteht ein Naturpark für ansässige Zugvögel, daran angrenzend ist eine 3,5 km breite natürliche, bewaldete Pufferzone geplant. Erst dann beginnt die Stadt. Das Ziel ist 100% aller organischen Abfälle und 90% aller sonstigen Abfälle zu recyclen. Schon in der Bauphase wird auf Ressourcenschonung wertgelegt: Um die Transportwege, somit Luft- und Energiekostenbelastungen gering zu halten, soll soviel Baumaterial wie möglich aus der Umgebung bezogen werden.

Architektonische Nachhaltigkeit: Der Sedimentboden stellt ganz besondere Anforderungen an die Bebauung. Die Gebäude werden alle zwischen 4 und maximal 8 Geschossen hoch sein. Höhere Gebäude wären nur mit einer ungleich teureren Fundamentbebauung möglich. Die Dächer werden begrünt sein und als Wasserfilter oder Wasserspeicher dienen. Geplant ist eine natürliche Ventilation, dazu spenden Bäume rundherum im Sommer den nötigen Schatten. Ein weiterer Plan ist das Errichten eines Wasserrohrsystems in den Wänden und Böden, das aus dem Erdreich in 100 Metern tiefe Wasser mit einer konstanten Temperatur von 18-20 Grad fließen lässt. Auf diese Weise wird im Sommer gekühlt und im Winter geheizt.

Mobilitätseffizienz: Es werden nur Fahrzeuge mit Elektro- oder Brennstfoffzellenantrieb in der Stadt zugelassen. Besucher parken außerhalb der Stadt. Dreh- und Angelpunkt ist ein gutes, energiesparendes, relativ leises öffentliches Verkehrsangebot. Vor allem mit Wasserstoff gespeiste Busse und photovoltaisch angetriebene Wassertaxen sorgen dafür, dass man alle 7 Gehminuten einen Zugang zum Verkehrsnetz erlangt. Die kurzen Wege sparen im Laufe der Zeit Millionen gefahrener Kilometer und damit unzählige Tonnen CO² ein. Gut ausgebaute und ansprechende Fuß- und Radwege animieren zur Eigenmobilität. Der moderne öffentliche Verkehr ohne Abgase und möglichst wenig Lärmemission erleichtert eine natürliche Belüftung der Gebäude, was wiederum zu vermindertem Stromverbrauch führen soll. Eine hohe Bevölkerungsdichte kann sehr kosteneffizient sein - eine Frage der Gestaltung.

Energieeffizienz: Eine der wichtigsten Fragen in China betrifft die Sicherheit der Energieversorgung. Wenn eine Stadt neu gebaut wird, dann soll sie auch in der Lage sein, ihren Energiebedarf zu 100% selbst zu decken. Dieser Bedarf soll aus Klimaschutzgründen komplett aus Renewables, „grüner Energie“ bestehen. Der Hintergrund ist simpel, China hat schon für seine bestehenden Städte große Defizite bei der Energiebeschaffung und damit einhergehender Luftbelastung und hohen volkswirtschaftlichen Kosten. Partielle und temporäre Stromabschaltungen sind auch in den Metropolen nicht zu verhindern und dämpfen die Wirtschaftsleistung. Der Primärenergiebedarf wird in Dongtan schon durch die Umstellung der Verkehrsinfrastruktur auf öffentlichen Nahverkehr, Verkürzung der Wege und das Ausschliessen von benzinverbrauchenden Automobilen stark gesenkt. Der Energieverbrauch einer Stadt bemißt sich eben auch an den Tankstellen. Aus den organischen Abfällen und den nicht essbaren Resten von Getreiden oder Reispflanzen wird neben natürlichem Dünger auch Bio-Gas erzeugt. Die Anlagen, die das lokal erzeugte Gas nutzen sind Wärme-Strom-Kopplungsanlagen. Es soll möglichst wenig verschwendet werden. Große Windanlagen werden genauso installiert wie kleine Windanlagen „micro wind turbines“ und Solarplattformen an und auf den Gebäuden.

Energieschulung: Als abschliessendes und wichtiges Element zur sicheren Energieversorgung wird die Steigerung der Energieeffizienz auch bei den Haushalten genannt. Es geht schlicht um das Vermitteln, wie Strom gespart werden kann, ohne auf Lebenskomfort verzichten zu müssen. Dafür wird eigens ein Informationszentrum eingerichtet: Die Stadt hat die Aufgabe im Land eine Vorbildfunktion wahrzunehmen: Das Ziel ist, Erkenntnisse und Methoden an die Besucher, nicht zu letzt auch aus dem Landesinneren zu vermitteln, wie Städte die Energieproblematik zu handeln haben. Manchmal allerdings geht es wohl nicht nur mit Bildung, sondern auch über den Geldbeutel: Bis zu einer gewissen Verbrauchesmenge ist der Strompreis relativ günstig, dann steigt er verursacherspezifisch überproportional an, so lautet eine Überlegung der Verbrauchssteuerung.

Wasser - Ressourcenschonung: Mit unbefriedigender Wasserqualität und einhergehendem Wassermangel hat China schon leidige Erfahrungen sammeln dürfen. Die Fehler von damals sollen vermieden werden: alle Haushaltsabwässer dienen als Biomasse, der Bewässerung oder Kompostierung. Die unbedenklicheren Haushaltsabwässer sollen nicht mehr durch ein übliche Kläranlage laufen, sondern durch ein pflanzliches Biotop gereinigt werden, aus dem dann wieder sauberes Wasser gewonnen werden kann, das sowohl in der Bewässerung der Felder als auch in den Sanitäranlagen der Häuser wiedereingesetzt werden kann. Zu dem Wasser-Energie-Nahrungserzeugungs-Kreislauf haben HSE (Hamburger Stadtentwässerung) und GTZ ein ausführliches Papier vorgelegt.

Fazit: Am Yanktze hat China schon seit Jahrhunderten Erfahrung mit der Bebauung am Wasser und mit dem Umgang variabler Wasserläufe und –Stände. Daß Dongtan mitten im Fluss angesiedelt ist, dürfte auf Grund der reichhaltigen Erfahrung durchaus zu managen sein.
Die Insel ist zu 3 Seiten offen. Da steht zu vermuten, dass sich einige ganz besonders idyllische Flecken finden lassen werden. Ziel ist es, moderne Wege zu gehen, der eigenen Bevölkerung einen Blick auf die neuen ökologischen Herausforderungen näher zu bringen und die Welt mit funktionierenden Lösungen zu beeindrucken. Man darf darauf gespannt sein, ob man ein ganz besonderes Venedig zu bestaunen haben wird.

Alexander Venn, 2008

Bildrechte bei ARUP

HSE-GTZ Wasserkreislauf PDF
Arup - federführende Planung
Youtube-Video


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5 Kommentare zu “Dongtan – Chinas grüne Stadt zur Expo 2010”

  1. Anonymous

    Ist der Plan von Dongtan nun aufgegangen, so dass in dieser ersten Ökostadt nun schon 5.000 Einwohner leben?

  2. Moritz

    Hat jemand ne idee wo man informationen finden kann, wie weit der momentane stand der ökostadt ist.
    vielen dank schon im voraus

  3. Fabi

    das Projekt Dongtan ist beendet worden weil bei der Expo viele geplanten Sachen gefehlt haben zum Beispiel Häuser Kläranlage etc :D

  4. Mäuschen

    Schau mal auf Wikipedia. Projekt wurde abgebrochen.
    Bin noch auf der Suche, warum.
    Lg.

  5. Anonymous

    laut Wikipedia wurde das Projekt von Dongtan zwar begonnen, aber eingestellt und jeder Hinweis auf Dongtan verschwand auf der Seite der Expo. http://de.wikipedia.org/wiki/Dongtan

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