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—— Stadtentwicklung - Urbanisierung - Städte im Trend  ——
Schwimmende Stadt „Lilypad“ zeigt visionäres Nomadentum auf

Informationsportal: Urbanisierung & Stadtentwicklung & Grüne Stadt ___________Saturday, 19 . Apr . 2014 | KW16

Masterpläne

Schwimmende Stadt „Lilypad“ zeigt visionäres Nomadentum auf


Lilypad ist das futuristische Konzept einer amphibischen, selbstversorgenden und energieautarken Stadt. Die schwimmende Stadt ist die Antwort des Architekten Vincent Callebaut auf die Klimaerwärmung und ihren Folgen für Küstenstädte.

Das Szenario: Im Jahre 2100 ist der Meeresspiegel derart angestiegen, dass sich viele Küstenstädte nicht mehr halten lassen. Es stellt sich dann die Frage, wie viel Mittel für Dämme und andere Überflutungsschutz-Maßnahmen noch zu rechtfertigen sind, wenn es preiswertere Lösungen geben würde. Die Berechtigung für eine andere Lösung, als die des wasserdichten Umzäunens, ist also entweder eine einfache Kosten-Nutzen Relation oder ingenieurstechnische Ohnmacht. Man hat sich schon überlegt, ob man New Orleans nach der großen Überschwemmung dem Meer überlässt. Über kurz oder lang wird man wohl einige Städte dieser Welt aufgeben müssen.wasserstadt
Die naheliegende Wanderungs-Bewegung ist sicherlich die Umsiedlung weiter ins Landesinnerere, in die höher gelegenen Regionen. Manche Staaten haben dafür aber nicht den Platz, bzw. befinden sich heute schon größtenteils unter dem Meeresspiegel. Ganz abgesehen von allen Nahrungsmittelanbaugebieten, die allmählich versalzen. In Ägypten kann es hier zu ernsten Problemen kommen, wenn der Nil als Haupt-Süßwasserspeicher vom Meer immer weiter zurückgedrängt wird.
Um beim Thema der Stadtentwicklung zu bleiben: Menschen bauen schwimmende Städte, die nicht verankert sind, sondern mit dem Warm- und Kaltstrom der Meere schwimmen. Dieser Teil der Menschheit wird zu modernen Nomaden. Jedoch nicht mehr einzeln, oder in kleinen Stämmen, sondern wie wir es bis dahin gewohnt sind, als städtische Gemeinschaft.
Die Lilypads bieten in der „Stadtplanung“ von Callebaut Platz für 50.000 Menschen. Sie sind energetisch unabhängig: Sonne, Wind und Wellenkraftwerke sorgen für Strom und Wärme. Das Regenwasser wird in einem See in der Mitte des Konstruktes aufgefangen, der mit Pflanzen umsäumt ist. Vom See aus bilden sich an den Seiten unterschiedlich hohe, teils bewachsene Hänge heraus. Es ist genug Platz für Pflanzen, Nutztiere und Menschen vorhanden. Auf dieser kleinen sehr begrenzten Welt müssen die Menschen von Beginn an in Einklang mit der Natur leben. Ein Mindestmaß an Biodiversität erhalten zu müssen, ist notwendig, um den natürlichen Raum im Gleichgewicht halten zu können. Ein Ausweichen ist unmöglich. Ganz so tragisch ist es dann doch nicht, da es andere schwimmende Inseln gibt, die aushelfen können, und es wird nun nicht alles Land untergehen. Doch die Vorstellung, dass einem mitten auf dem Meer die Bienen wegsterben und es somit im folgenden Jahr keine Kirschen oder Blümchen geben wird, es sei denn man würde auf Handbestäubung umstellen, ist nicht sehr verlockend.
Spannend wird die Geschichte, wenn ein ganzer Staat auf die schwimmenden Städte umsiedelt, weil er als Landmasse schlicht nicht mehr existiert. Was stellen diese Städte dar? Gibt es eine neue Zeit der Städtebünde? Wohin wandert das Bruttosozialprodukt? Viele Küstenstädte stellen einen erheblichen Teil der nationalen Wohlfahrt her. Werden schwimmende Städte zu mobilen Provinzen oder wird es zu großen Separationsbestrebungen kommen… Doch soweit ist es noch nicht.
Über Realisierungen auch nur des Prototyps ist nichts bekannt, bisher existiert wohl nur ein architektonisch korrektes grafisches Rendering und eine ausgefeilte Konzeption. Heute schon eine schwimmende Stadt dieser Ausmaße zu konstruieren, bedarf anderer Anreize, als die einer drohenden Katastrophe in „weiter Ferne“. Möglicherweise können sich geschlossene Immobilien- oder Schiffsfonds dafür begeistern, eine Frage der Definition. Die Idee einer schwimmenden, niemals anlegenden Stadt gab es schon einmal. Der Zweck war es, wohlhabende Anteilseigner zu gewinnen, die keinem Finanzamt mehr zugehören wollten. Da sie keinen Wohnsitz in einem Staat hätten, sondern nur auf ihrem Schiff leben würden, müssten sie auch keine Leistungen mehr an ihr Geburtsland mehr leisten. Das Schiff sollte ihnen gehören, damit wäre keine staatliche Kontrolle mehr zulässig, die Frage ist dann leider auch, wer den Schutz gewährleisten soll. Das Schiff als eigene völkerrechtlich anerkannte Nation?
Vielleicht lag hier schon der Fehler im Design, es sah immer noch aus wie ein Schiff und war auch viel kleiner. Die Idee von Callebaut hingegen sieht aus wie eine Südseeinsel. Schwimmendes „Land“ ist eben doch kein Schiff mehr. Es ist etwas Neues.
Für nähere, insbesondere optische Informationen, empfiehlt es sich, die Homepage zu betrachten.

Alexander Venn, August 2008

Bildrechte by Vincent Callebaut

Homepage vincent.callebaut.org


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7 Kommentare zu “Schwimmende Stadt „Lilypad“ zeigt visionäres Nomadentum auf”

  1. Anfrage Einzellilypad

    So ein Lilypad ist doch auch z.B. als 4-Plätzer nachzubauen. Mit was für Kosten wäre dies verbunden. Man könnte diesen doch auch auf Erde bauen und anders ausrüsten etc. Oder unter der Erde usw. Für Notfälle z.B. oder natürlich als Ganzes z.B. als Luftschutz für Notfälle oder auf dem Mars?

    Liebe Grüsse SMC Strobl

  2. Philipp T.

    Die Idee ist gut durchdacht und ansprechend. Es stellt sich einfach die Frage, wie man die Gesellschaft in diese Richtung lenken kann. Es besteht die grosse Gefahr, das in der Kriese diese Lösungen vergessen gegangen sind.

    Gerade für junge angehende Ingenieure & Architekten ist es wichtig sich diese Lösungen zu merken und die Leute mit den guten Ideen in den Augen zubehalten.

    Philipp T.

  3. Anonymous

    Lese gerade “Die Propellerinsel” von Jules Verne (original
    “L’ile a Hélice”),verblüffend, das ist die Version des 21.
    Jahrhunderts! Vielleicht ist die Idee im 22.Jahrh. zu realisieren ?! Aber aufpassen auf Containerschiffe u.Öltanker sowie Piraten!
    Man sollte hierzu auch “Nachrichten aus einem unbekannten Universum” von Frank Schätzing lesen.
    Tolle Aussichten!

  4. wohnen auf der wasserlilie « nic4u

    [...] eine gigantische “wasserlilie” entworfen, auf der bis zu 50 000 menschen leben können. lilipad treibt auf dem meer und bietet alles, was man zum leben braucht - regenwassernutzung, sonne, wind [...]

  5. Architektur der Zukunft - Seite 2

    [...] Hab vergessen wo ich es herhab. Es ist aber eine Studie um auf dem Wasser zu leben Nent sich Lilypad __________________ Ich kacke, also bin ich! Die absurdeste 9/11 Verschw

  6. Ben

    Lilypad gehört wohl zu den genialsten Ideen des 21 Jhd.
    Es gibt viele solcher Gedanken die die Menschheit bereichern würden, wie die Arkologien von Paolo Soleri.
    Mit Habitaten wie Lilypad und Arkologien würde man sogar etwas für die Umwelt machen. Man wäre nicht mehr auf die absurd großen Agrarfächen angewiesen wie sie derzeit notwendig sind und würde der Natur wieder Platz zum entfalten geben.
    Leider gibt es derzeit noch zu viele Menschen die die Meinung vertreten das das nur Hirngespinste sind. Aber wenn es einmal soweit ist das wir solche Gebilde benötigen sind es doch genau diese Menschen die alles neue mit ihrer Ignoranz verhindern (und solche die überall eine Verschwörung sehen) am lautesten schreien.

  7. Wolfgang Biederstedt

    hallo,
    gibt es von Lilypad einen Dokumentarfilm oder Fernsehbeitrag, der auf den 11. Lueneburger Umwelt-Filmtagen im Jan. 2011gezeigt werden koennte unter dem Motto”Es geschieht schon eine Menge zum Klimafolgenschutz”?
    Mit freundlichem Gruss
    Wolfgang Biederstedt

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