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Energieautarke Stadt ist Forschungsgegenstand

Informationsportal: Urbanisierung & Stadtentwicklung & Grüne Stadt ___________Friday, 10 . Feb . 2012 | KW06

Stadtentwicklung

Energieautarke Stadt ist Forschungsgegenstand


Moderne Stadtplanung fragt nach möglichst autarker Energieerzeugung. Eine Foschungsbeschreibung des BBR gibt Aufschluss.

„Nutzung städtischer Freiflächen für erneuerbare Energien“ heißt ein Forschungsprojekt des BBR (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung).
Es soll am Ende eine Handlungsempfehlung daraus entstehen, was Städte tun müssen, um energieautark, flächensparend und klimaschützend Strom und Wärme generieren zu können. Es geht darum, eine Methode zur Potenzialanalyse zu entwickeln: Wie viel Energie kann eine Stadt unter Nutzung alternativer Energien erzeugen? Darin enthalten sind alle Arten der erneuerbaren Energieerzeugung, die im urbanen Raum möglich sind. Dazu zählen Solaranlagen auf Dächern und an ergiebigen Fassaden sowie die Nutzung von kleinsten und größeren Windturbinen auf Dächern. Können ungenutzte Brachflächen für Energiepflanzen genutzt werden zur Erzeugung von Biogas oder Biosprit? Noch ungenutzte Bau- und Reserveflächen können zeitlich variabel genutzt werden, solange bis man sie benötigt. Erd- und Umgebungswärme soll in die Modellierung genauso einbezogen werden wie neuere Anwendungen der Wasserkraft. Auch sollen Quellen erfaßt werden, die sich an der spezifischen, auch von menschenhand gestalteten Topografie orientieren wie beispielsweise die Nutzung eines alten Bergbauschachts in Herne, der Grubengas zur Wärme- und Stromerzeugung liefert.

Ziele sind:
1.Reduktion des ökologischen Fußabdrucks.
2.Energie und Wärme am Ort des Verbrauchs zu erzeugen.
3.Unabhängigkeit von extra-regionalen Ressourcen.
4.Beitrag zur CO² Reduzierung leisten.
5.Loslösung von fossilem Energieverbrauch.
6.Viele Anbieter von Energie anstatt oligopolistischem Angebot.
7.Inhärent: Städteranking, vielleicht sogar ein Energiepass für Städte?

Später sollen Empfehlungen gegeben werden können, wie die marktlichen Anreize, Förderungen und Finanzierungsstrageien ausgestaltet werden müssen, um schnellst möglich die energieautarke Stadt realisieren zu können.

Zusammengefasst werden die Ergebnisse im „Katalog der Optionen erneuerbarer Energieerzeugung auf städtischen Freiflächen“.
City Innovations Review verbleibt in freudiger Erwartung.

Alexander Venn, Juni 2008

BBR-Dokument


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Ein Kommentar zu “Energieautarke Stadt ist Forschungsgegenstand”

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