Stadtentwicklung
Hamburg darf sich in 2011 Grüne Hauptstadt Europas nennen (Teil II)
Unter acht Finalisten wurden Stockholm für 2010 und Hamburg für 2011 zur Grünen Hauptstadt Europas gekürt. CO2 Reduktionsziele und Öffentlicher Nahverkehr vielen positiv auf.
Neben der hervorragenden Luftqualität Hamburgs wurden noch weitere Aspekte als langfristig positiv gewertet. Der ehrgeizige Plan sieht die Reduzierung von CO2 Emissionen um 40% bis 2020 und sogar um 80% bis 2050 vor. Von 1990 bis heute wurde der Ausstoß faktisch schon um 15% reduziert. Das sind alles gute Werte, die offenbar nachvollziehbar dargelegt wurden. Die neuen Energiespartechniken, die in der HafenCity eingesetzt werden, inklusive aller periphären umweltfreundlichen Maßnahmen um die Großbaustelle herum, wie die Verwendung von Materialen aus dem näheren Umkreis, einer schonenden Erweiterung und Wege zu einem grünen Städtewachstum überzeugten die Jury.
Besonders positiv aufgefallen ist, dass fast alle Hamburger innerhalb einer Entfernung von 300 Metern Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln haben.
Passend zum grünen Engagement wird Hamburg einen „train of ideas“ ins Leben rufen, der durch diverse Städte fährt und die „Best Practice“ Projekte vorstellt.
Das Netzwerk, das aus dem „European Green Capital Award“ hervorgeht, kann zu sich selbst verstärkenden Effekten für nachhaltige Stadtentwicklung führen. Wenn jede Stadt von der anderen versucht, die Optimierungen zu übernehmen, wird ein langfristiger Prozeß in Gang gesetzt, der für stetige umwelttechnische Verbesserungen sorgt und vermutlich weitere Städte in das System einbindet. Je größer das Netzwerk wird, desto höher wird seine Strahlkraft. Der Wettbewerb setzt eine freiwillige Teilnahme voraus, der Vorteil liegt in dem echten und nicht oktroyierten Engagement. Nun wird man sehen wie gut es Hamburg verstehen wird, das neue Label zu nutzen. Für das Stadtmarketing ist der Sieg möglicherweise Gold wert.
(Teil I) erläutert die Kriterien des Wettbewerbs zu Europäischen Grünen Hauptstadt
Alexander Venn, Februar 2009
Bericht auf tagesschau.de zu „European Green Capital“
Homepage der EU „European Green Capital“
Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt





[...] Der Gewinner steht fest: Lesen Sie Teil II „European Green Capital“ Homepage Video zum Wettbewerb „European Green [...]
[...] Stadt – zusammen mit Stockholm – im kommenden Jahr die „Grüne Hauptstadt Europas“ (zu der Ernennung hat übrigens auch der gut ausgebaute Nahverkehr beigetragen). Mit dem „Klimaportal Hamburg“ hat man eine [...]
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich als Hamburger finde es wirklich sehr schön,
das meine Stadt als Umwelthauptstadt Europas ausgewählt wurde.
Ich hoffe das Hamburg ein Vorbild für ganz Eurpoa und vielleicht sogar Weltweit wird. Vielen Dank.
Mit freundlichem Gruß,
Stefan